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Leipziger Volkszeitung vom 02.08.2010

Triekonos rockt das Festival Applerock in Stockheim: Rund 200 Besucher feiern die siebente Auflage des Events Stockheim. "Stockkeim ist das schönste Dorf, das ich kenne - die Leute sind feierbereit und mögen Rockmusik", lobte Simon Stegemann, Schlagzeuger der Bad Lausicker Band "Triekonos", Sonnabendabend beim Festival Applerock den kleinan Kurstadt-Ortsteil. Da knallte gerade der Psychedelic-Rock and Roll von "Shandy Mandies" durchs Festzelt - seit Ende 2007 machen die Mitglieder aus den USA, Großbritannien und Deutschland gemeinsam Musik. "In My Days" (Magdeburg) und "The Boiler" (Münster) hatten ihren Auftritt schon gehabt. Rund 200 Leute feiern auf dem Festgelände am Dorfrand, über dem ein fetter Mond hing. Obwohl es straff auf Mitternacht zuging, war es noch angenehm warm. Erstmals im Vorjahr haben die Organisatoren das Festival vom September nach vorn verlegt, um der Kälte zu entfliehen, müssen nun mit der Konkurenz anderer Veranstaltungen leben, wie am Sonnabend in Bad Lausick und Otterwisch. "2006 kamen ohne Werbung fast 400 Leute", so René Winter, stellvertretender Vorsitzender des im Vorjahr gegründeten gemeinnützigen Vereins, der die Musikkultur im Westen Sachsens fördern will. Vorsitzender ist Toni Kleinert, weiterer Stellvertreter Tom Steinbach. Vereinsmitglieder und weitere Helfer haben das Event auf die Beine gestellt, seit Donnerstag aufgebaut. "In my days" aus Magdeburg eröffnet das Festival - vorn Steven Samsel und Dennis Zwickert. Foto Jens P. Taubert. Das Festival, dessen siebente Auflage am Sonnabend stieg, war aus einer Studienabschlussfeier entstanden - Studiengang Informationstechnik, deshalb hat es auch schon seit der zweiten Auflage einen Webauftritt, der seit dem Vorjahr professionell ist. "Wir haben uns schon weiterentwickelt", blickte Winter zurück. Zum dritten Mal gab es die große Bühne im Zelt - "die kommt gut bei den Bands an" - etwa ebenso lange große Technik. Die drei ersten Bands des Abends traten erstmals in Stockheim auf. "Wir versuchen, das Line-up durchzumischen", betonte Winter. Lokalmatador "Triekonos", der das Festival beschloss, war 2008 schon mal dabei. "Wir kommen gern her" bestätigte Sänger Nick Wutta, der auch den Bass spielt, dritter Mann ist Stefan Klemmt (Gitarre). Ende 2009 haben die Musiker, die ausschließlich eigene Sachen spielen, ihre zweite CD rausgebracht - die erste in der aktuellen Besetzung. Auch der Auftritt beim Applerock gehört zu ihrer "Welcome home" Tour, wie das Album heißt. Wer Stockheim verpasst hat: Die Bad Lausicker spielen am Freitag im Lunzenauer Heine-Park. Und nächstes Jahr steigt das 8. Festival Applerock, versprechen die Macher. Inge Engelhardt www.applerock.de
Quelle: Leipziger Volkszeitung vom 02.08.2010 - Meldung im Lokalteil Bad Lausick

Leipziger Volkszeitung vom 20.07.2010 und 27.07.2010

Applerock-Festival International mit "Shandy Mandies" Stockheim (es). Jetzt stehen alle vier Bands fest, die am Sonnabend das Festival Applerock in Stockheim bestreiten: "Shandy Mandies" heißt Band Nummer vier, die Psychedelic-Rock and Roll mitbringt. Die Mitglieder stammen aus den USA, Großbritannien und Deutschland. Seit Ende 2007 machen sie gemeinsam Musik. Zurzeit arbeiten sie im Studio an ihrer ersten Platte, die noch in diesem Jahr erscheinen soll. "Shandy Mandies" sind: Oliver Alexander Meisel (Gesang, Gitarre), Patrick Henry, James Burkholder (Bass), Gerald Sebastian Költzsch (Gitarre) und Jan Andreas Helch (Drums, Percussion). Mit ihnen stehen in Stockheim "Triekonos", "The Boiler" und "In My Days" auf der Bühne. Das Festival beginnt 18 Uhr. Um unabhängig vom Wetter zu sein, wird ein Zelt auf der Apfelwiese aufgestellt. Das Festival, organisiert durch einen kleinen Verein, findet zum siebenten Mal statt.
Quelle: Leipziger Volkszeitung vom 27.07.2010 - Meldung im Lokalteil Bad Lausick
Stockheim Unter Apfelbäumen rockt es wieder Stockheim (es). Das Applerock-Festival im Dörfchen Stockheim findet dieses Jahr schon im Sommer statt, am 31. Juli nämlich. Drei Bands sind bereits unter Vertrag, eine vierte wird noch ausgewählt. "Headliner sind Triekonos, weil sie aus der Region sind", sagt Antje Wilhelms vom Verein Applerock. Seit 2003 findet das Festival statt, der Name leitet sich vom durchaus romantischen Konzert-Ort mit seinen Apfelbäumen am Rand des Dorfes ab. Was sich aus einer privaten Geburtstagsfeier entwickelte, zieht längst Jahr für Jahr mehrere Hundert Besucher an. Neben den Bad Lausicker Lokalmatadoren von Triekonos, die bereits vor zwei Jahren hier ein begeisterndes Konzert gaben und die sich schon auf den letzten Juli-Abend freuen, treten The Boilers und In My Days auf. Erstere, aus Münster und mit einer stimmgewaltigen Frontfrau, stehen für guten Rock in einem weiten Spannungsbogen. Letztere, aus Magdeburg und im September das Local-Heroes-Landesfinale bestreitend, bringen alternativen Pop und Rock. "Eine vierte Band wird noch spielen. Wer, das wählen wir im Augenblick noch aus", sagt Wilhelms. Wer in Stockheim auf der Bühne stehen darf, das entscheiden die Veranstalter aufgrund eigener Konzert-Eindrücke und persönlicher Empfehlungen; zudem bewerben sich zahlreiche Bands um einen Auftritt unter den Apfelbäumen. Das Festival habe sich zweifellos einen Namen in der Region, aber auch darüber hinaus gemacht, bestätigt Antje Wilhelms: "Und professioneller sind wir auch geworden: Wir haben jetzt eine richtige Bühne, auf der die Bands ein Stück höher über dem Publikum stehen." Das Festival beginnt 18 Uhr, bei Regen unterm Zeltdach. Karten gibt es an der Abendkasse. Details zu den auftretenden Bands und zur Geschichte des Stockheimer Festivals stehen im Internet unter www.applerock.de.
Quelle: Leipziger Volkszeitung vom 20.07.2010 - Meldung im Lokalteil Bad Lausick

LVZ-Borna/Geithain vom 20.07.2009, Seite 20

Amis lassen einen Wunsch offen

Siebte Auflage des Stockheimer Applerock hätte mehr Besucher verdient
Stockheim Klein, aber fein - so könnte der Untertitel des Applerock in Stockheim lauten. Zum siebten Mal organisierte eine Gruppe junger Leute das Festival. Vorgestern standen wieder sechs Rockbands auf der Bühne, um die Besucher mit einer facettenreichen Mischung von Rock bis Metal zu unterhalten. Rund 150 Gäste kamen und feierten bis weit nach Mitternacht. Die Idee für das Festival in Stockheim entstand bei einer Studentenparty. Sieben Jahre später ist das Konzept ausgereifter, sind zum Stamm der Veranstalter noch einige Leute dazugekommen. 'Die Durchführung ist aufwendiger geworden, vor allem im Bereich der Werbung', erzählte Antje Wilhelms. Dennoch blieb die Besucherzahl hinter den Erwartungen zurück. Wilhelms: 'Das ist schade.'

Wirklich bedauerlich, denn nicht nur bei der Organisation haben sich die Applerocker, die gerade einen eigenen Verein zur Förderung junger Bands gründen, weiterentwickelt. Auch die gebuchten Combos werden immer besser. Diesmal gehörte unter anderem die Dresdener 'Black Tequila' dazu. Mit donnerndem Nu Metal, der bisweilen an den Stil von Bullet for My Valentine erinnerte, präsentierten sich die sechs Musiker. Wilde Rhythmen und Breaks forderten jedoch erst einmal Techniker und Zuhörer. So dauerte es eine ganze Weile, bis sich Mixer und Publikum in die Musik hineingehört hatten, die Band ihr Potenzial entfalten konnte. Am Ende bekamen die zwei Frauen und vier Männer dann verdienten Applaus für eine mehr als bemerkenswerte Mucke.

In eine ganz andere Kerbe schlug im Anschluss Adam Bombs Band aus New York. Klassischer 80er-Jahre-Metal mit allem Schnickschnack - von dauergewelltem Haar über die feuerspuckende Gitarre bis zum ellenlangen Solo - ist ihr Ding. Damit konnten sie auch in Stockheim punkten. In Sachen Stimmung blieben bei den Amis keine Wünsche offen. Oder doch einer - nach dem abrupten Abgang des Trios gab es trotz laut bezeugtem Interesse keine Zugabe für die Leute vor der Bühne.

Jörg Reuter

Crossover-Artikel 18.07.2009

Applerock   18.07.2009    Stockheim, Apfelplantage

von rls

In den letzten Jahren hatte man dieses kleine, aber feine Festival (hervorgegangen aus einer studentischen Initiative privaten Zuschnitts) jeweils im September organisiert, aber des Abends war es trotz des Zeltes dann doch etwas ungemütlich kühl geworden - ergo faßte die Chefdenkerfraktion den Beschluß, mit der siebenten Auflage in den Juli zu gehen, um endlich, so wörtlich, in Shorts und Flip-Flops rocken zu können. Allein der launische Sommer 2009 torpedierte die letztere Absicht - der Aufbau in den Tagen zuvor fand tatsächlich noch in Shorts und Flip-Flops statt, weil man es sonst vor Hitze kaum ausgehalten hätte, aber dann zog eine Kaltfront mit Niederschlag durch, und die Temperaturen sanken um 15 Grad. Zumindest hörte es einige Stunden vor Festivalbeginn auf zu regnen, so daß auf der Strecke vom asphaltierten Weg durch den Plantagenbereich zum Zelt keine Schlammwüste entstand, und die Schauer am späteren Abend bzw. in der Nacht störten die Besucher dann im Prinzip nicht mehr. Apropos Besucher: [den Crossover-Artikel vom 18.07.2009 weiterlesen...]

Leipziger Volkszeitung vom 14.07.2009

Auch Adam Bomb spielt zum Applerock auf Zum siebten Mal ist am Sonnabend nach Stockheim zu einem Festival eingeladen / Heute Kartenverlosung Stockheim (tl). Einmal im Jahr wird in Stockheim eine Apfelplantage zur Rockmusikbühne. Südöstlich von Leipzig bekommen ambitionierte, aufstrebende Bands die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Nachdem im vorigen Jahr - am 13. September war das sechste Festival dieser Art - Frieren angesagt war, wurde der Termin 2009 von den Organisatoren vorverlegt: Am kommenden Sonnabend schon soll - hoffentlich bei Sonnenschein - den ganze Tag und mit den Gästen in Flip-Flops und Shorts in den Abend hinein gerockt werden (Einlass ab 18 Uhr). Dabei konnte Ende Juni mit Adam Bomb von den Festivalsorganisatoren als fünfte Band für diese siebte Auflage des Stockheimer Applerock-Festivals eine Combo mit Geschichte gewonnen werden. Der als Adam Brenner 1965 in Washington geborene Adam Bomb abeitete in über 20 Jahren Musikbusiness unter anderem mit Größen wie Axl Rose, Tommy Thayer (Gitarrist bei KISS) und Cliff Williams (Bassist bei AC/DC) zusammen. Heute besteht die Band aus Adam Bomb (Gesang), Paul Del Bello (Bass) und Bobby Reynolds (Schlagzeug). Zu dritt spielen sie eine Mischung aus Rock und Heavy Metal. Zudem in Stockheim dabei sind MTV-Rookie-Gewinner Lament, Black Tequila aus dem Raum Dresden, Jolly Mood aus dem Erzgebirge und Magnetcrotch & Ironmouth aus Leipzig. 'Ein lauer Sommerschauer soll uns auch nicht stören - Bühne und Bar sind im Festzelt. Der Grillstand sorgt für das leibliche Wohl. So ist jede Grundlage geschaffen, um ausgelassen zu feiern. Auch an die Zeit nach der Party haben wir gedacht. So ist es möglich zu zelten', versichert Antje Wilhelms vom Organisationsteam. Die LVZ verlost heute fünfmal zwei Freikarten für das Festival am Sonnabend in Stockheim - unter allen Anrufern, die zwischen 15 und 15.15 Uhr zum Hörer greifen und die Lokalredaktion Borna wählen (Telefon 03433/20 81 79).
Quelle: Leipziger Volkszeitung vom 14.07.2009 - Meldung im Lokalteil Bad Lausick

Crossover-Artikel 13.09.2008

Applerock Festival   13.09.2008   Stockheim

von rls

Powered by Microsofts Konkurrenz? Mitnichten. Der Name des Applerock-Festivals erklärt sich dadurch, daß es auf dem Gelände einer Obstplantage östlich des kleinen Dörfchens Stockheim, gelegen im Westen Sachsens etwa 20 Kilometer südöstlich von Leipzig, stattfindet. Einstmals aus einer privaten studentischen Feier geboren, stellte das rührige Organisationsteam anno 2008 bereits den sechsten Festivaljahrgang auf die Beine. [den Crossover-Artikel vom 13.09.2008 weiterlesen...]

Leipziger Volkszeitung vom 28.08. und 16.09.2008

Unterm Apfelbaum ... ging es hoch her (Foto: Jens Paul Taubert): Das Applerock-Festival führte am vergangenen Wochenende in Stockheim 300 Fans und fünf junge Bands zusammen. Die Band Face Flanell musste passen; an ihrer Stelle standen die Jungs von The Pirats auf der Bühne im Apfelwiesen-Festzelt. außerdem zu erleben: Triekonos, Lament, El Cattivo und zum Abschluss Vostochny Front Orchestra. Das Festival fand zum sechsten Mal statt. Fortsetzung folgt 2009.
Quelle: Leipziger Volkszeitung vom 16.09.2008 - Meldung im Lokalteil Bad Lausick
Es rockt wieder unter den Apfelbäumen Stockheim (es). Das Stockheimer Applerock-Festival findet in diesem Jahr am 13. September statt. 'Die Lokalmatadoren von Lament sind wieder mit dabei', sagt Antje Wilhelms von den Veranstaltern. Des Weiteren sind Auftritte der Bands El Cattivo aus Thüringen (eine Coverband), Triekonos aus Bad Lausick sowie die deutsch-russische Combo Vostochny Front Orchestra geplant. Selbst wenn schlechtes Wetter herrschen sollte, würde das Festival auf der Apfelwiese - daher der Name - nicht ins Wasser fallen, denn es wird ein Zelt aufgebaut. Einmal im Jahr wird in Stockheim ein Apfelfeld zur Rockmusikbühne. Die Acts sind dabei junge, bekannte und weniger bekannte Bands aus Sachsen und Thüringen. Das erste Festival fand 2003 statt. Für die Organisation haben sich ein paar junge Leute aus dem kleinen Dorf nördlich von Bad Lausick und darüber hinaus zusammengetan. Weitere Informationen stehen auf der Homepage www.applerock.de.
Quelle: Leipziger Volkszeitung vom 28.08.2008 - Meldung im Lokalteil Bad Lausick

lvz-online.de 2007

Rock-Geheimtipp mausert sich - 200 Besucher kommen zum Apple-Rock-Festival nach Stockheim / Neuauflage 2008 im Blick

Stockheim. Zum fünften Mal ging am Sonnabend, 15.09.2007, das Apple-Rock-Festival in Stockheim über die Bühne. Was vor fünf Jahren als private Studentenparty begann, ist zu einem passablen Ereignis für den kleinen Ort geworden. So kamen in diesem Jahr 200 Besucher, die fünf Rock-Bands erlebten. Die gute Stimmung im Zelt hielt sich bis früh halb fünf, erst dann waren das letzte Glas getrunken, der letzte Ton gespielt, der letzte Gast gegangen.

Die vier jungen Leute, die auch in diesem Jahr die Fäden in den Händen hielten, waren 2002 gerade mit ihrem Studium fertig. In Glauchau hatten sie sich zu Informatikern ausbilden lassen. Ganz klar, dass der Studienabschluss mit einer Fete gewürdigt werden musste. „Im Garten eines Kommilitonen hat damals die Band Gambler’s Mind gespielt“, erzählte Antje Wilhelms. Seinerzeit war auch Toni Kleinert mit dabei. Er meinte, die Gruppe wäre auch etwas für seinen Heimatort Stockheim. Gesagt, getan. Und so wurde eine Abschlussparty in Stockheim auf die Beine gestellt. „So ist das losgegangen – und von Jahr zu Jahr ein wenig größer geworden“, berichtete Wilhelms.

Für dieses Jahr hatten sie neben den alten Bekannten wie Gambler’s Mind, die jedes Jahr ihren Auftritt haben, und Mother’s Pride, die im letzten Jahr in Stockheim spielten, Crying Heads, Ungrateful und Lament eingeladen. Die Ersten auf den Brettern, die die Welt bedeuten sollen, waren die Bad Lausicker/Leipziger von Lament. Seit zehn Jahren gibt es die Gruppe um Sänger Sebastian Söllner. Mit ihrer Mischung zwischen U2 und The Cure waren sie die Gewinner des Abends. „Ich war noch nie hier, habe auch nichts von dem Festival gewusst“, sagte Keyboarder Dirk Rotzsch anerkennend. Umso mehr freute es ihn, so viele Leute zu sehen. Für die nächste Zeit ist neben einer Single-Veröffentlichung eine Tour mit der Dresdener Combo „Letzte Instanz“ geplant. „Im November und Dezember werden wir mit ihnen auf Achse sein“, verriet Rotzsch.

Eine solche Möglichkeit steht für die Crying Heads noch in weiter Ferne. Die junge Band ist recht ungeschliffen und rau. Sie empfahlen sich mit Titeln der Toten Hosen oder der Ramones. Dabei war so manches Lied fast bis zur Unkenntlichkeit verbogen. Eingängiger ging es mit den aus Bad Lausick stammenden Ungrateful weiter. Sängerin Julia Mälzer versuchte sich an eigenen und gecoverten Songs.

Den Abschluss markierten Gambler’s Mind und Mother’s Pride, die alten Hasen in Stockheim. „Die waren, wie wir es erwartet hatten, richtig gut. Ständig eine Traube Leute vor der Bühne“, schätzte Wilhelms ein. Im Großen und Ganzen seien sie zufrieden mit der fünften Auflage des Festivals. So wird es auch im kommenden Jahr weitergehen. „Dann mit intensiverer Werbung“, so Wilhelms. Sie und ihre Kollegen hoffen, noch mehr Zuschauer anlocken zu können

Quelle: lvz-online.de - Bericht von Jörg Reuter

Leipziger Volkszeitung vom 24.05.2007

'Apfeltraum' à la Stockheim: fünftes Rockfestival geplant Im September spielen vier Bands unter Obstbäumen am Dorfrand auf Von EKKEHARD SCHULREICH Stockheim/Bad Lausick. Rock-Festivals müssen nicht unbedingt Zehntausende in Ekstase versetzen. Dass es ein paar Nummern kleiner geht und in ländlicher Idylle funktionieren kann, zeigt Applerock. Zum fünften Mal bereits holen ein paar Mittzwanziger im September ein paar Bands in Bad Lausicks nördlichsten Ortsteil, um unter Apfelbäumen am Stockheimer Dorfrand für ungewohnte Klänge zu sorgen. Am Anfang stand - eine Geburtstagsfeier. René Winter hatte die Musiker vom 'Gamblers Mind' spontan in seine  Garten verpflichtet. Unter den Gästen Toni Kleinert aus Stockheim, der mit Winter gemeinsam Informatik studierte in Glauchau. 'Mir hat die Musik gefallen, die die Jungs gemacht haben', erinnert sich Kleinert. Und als er den erfolgreichen Studienabschluss feiern wollte, griff er selbst auf die Band zurück. 2003 war das und die Geburtsstunde des Applerock-Festivals in Stockheim - was zu dem Zeitpunkt aber wohl noch keiner ahnte. Die Macher des Festivals, zu denen auch Antje Wilhelms zählt, kennen sich vom Studium, und ehemalige Kommilitonen waren es zu Beginn in erster Linie, die die Bands in Stockheim hörten. 'Diesen privaten Charakter' behielt das Festival auch in seinem zweiten Jahr, sagt Kleinert: 'Das heißt: Die Stockheimer waren mit dabei, aber das zählt in unserem kleinen Dorf ja unter Familie.' Applerock wuchs: Von 70, 80 Leuten zur Premiere auf mehr als 200 im vergangenen Jahr'. Zuletzt hatte man mit ein paar Plakaten versucht, über den Dorfhorizont hinaus auf sich aufmerksam zu machen. Und weil das funktioniert, spielen in diesem Spätsommer gleich vier Bands: 'Gamblers Mind', zum fünften Mal dabei, zählt zum Festival-Urgestein. Und belegt, dass in Stockheim zu spielen keine Mugge ist, sondern etwas, das verbindet. Für den 15. September außerdem engagiert sind die Lokalmatadoren von 'Ungrateful', 'Mothers Pride' und 'El Cattivo'. 'Wir machen das Ganze aus Spaß an der Freude. Reich geworden ist noch keiner', sagt René Winter und lacht. Denn so ganz stimmt das nicht: Im vergangen Jahr wurde der Reinerlös des Festivals, mehr als 800 Euro, dem  Kinderhilfsfonds der Allianz-Versicherung gespendet. 'Was wir als Plus erwirtschaften, kommt auch dieses Jahr diesem Fonds zugute', meint Toni. Seinen Namen hat das Stockheimer Festival von der Apfelwiese, die zwischen Dorf und Kuhstall liegt. Hier, zwischen den Bäumen, wird das Zelt aufgebaut, das der Steinbacher Maifest-Verein zur Verfügung stellt. Darin eine Bühne, doch Gras unter den Füßen des Publikums, denn: Es darf getanzt werden. 'Beim Auf- und Abbau können wir uns auf 20, 30 Leute aus dem Dorf verlassen, die uns unterstützen', sagt Winter. Neben dem Stockheimer Dorffest sei das Festival inzwischen zum zweiten großen Jahreshöhepunkt avanciert: 'Inzwischen kommen mehr Gäste, die wir noch nie gesehen haben, als bekannte Gesichter.' Und machen die Organisatoren selber Rockmusik? 'Das nicht', sagt Antje Wilhelms: ,Aber wir sind begeisterte Luftgitarristen!' www.applerock.de
Quelle: Leipziger Volkszeitung vom 24.05.2007 - Bericht von Ekkehard Schulreich